Eines Morgens lief mir plötzlich das Fruchtwasser weg. Ich war im 33. Schwangerschaftswoche und hatte keine Schmerzen, keine Wehen. Wir fuhren ins Krankenhaus. Man teilte mir mit, dass die Tochter, die ich erwartete, heraus müsse. Da sie als Frühgeborene ein niedriges Geburtsgewicht hatte, mussten wir länger als üblich im Krankenhaus bleiben.
Emmkins verzögerte Entwicklung führten Experten auf die Frühgeburt zurück. Als sie 1 Jahr alt war, krabbelte sie noch und konnte noch nicht sitzen. In diesem Stadium beschloss mein Mann, dass wir uns an eine Rehabilitationsärztin wenden würden. Wir begannen mit ihr die Vojta-Therapie. Innerhalb von 2 Monaten setzte sie sich und stand auf. Im Stehen bemerkten wir, dass sie einen Fuß auf die Spitze stellte. Wir hatten eine Nachuntersuchung bei der Neurologin, zu der wir seit Emmkas Geburt gingen. Nach Rücksprache mit ihr und auf ihre Empfehlung hin besuchten wir einen Orthopäden. Dieser äußerte die Sorge, dass es sich um eine leichte Form der Zerebralparese (CP) handeln könnte. Basierend auf seinem Befund schickte uns die Neurologin zur MRT des Gehirns, wo bestätigt wurde, dass es sich um CP handelte. Wir machen Rehabilitations- und Kuraufenthalte sowie ambulante Rehabilitation in Dunajská Lužná. Als Emma aufstand, lief sie etwa ein halbes Jahr am Möbel entlang oder an den Fingern. Als sie 2 Jahre alt war, begann sie, ganz allein zu laufen. Als Zweijährige konnte sie noch nichts sagen (nicht einmal Mama und Papa), also begannen wir mit der Logopädie. Die Logopädin und die Neurologin empfahlen, sie im Alter von 3 Jahren in den Kindergarten zu bringen.
Emmku wurde aus Kapazitätsgründen nicht in den staatlichen Kindergarten aufgenommen, daher wählten wir auf Empfehlung ihrer Neurologin und Logopädin eine Privatschule. Heute ist Emmka 4 Jahre alt und der Kindergarten hat ihr viel beigebracht. Sie kann altersgerecht sprechen. Sie ist völlig selbstständig (Anziehen, Toilettengang, Essen...). Wie jedes Kind probiert Emmka gerne neue Dinge aus, sie ist verspielt und sehr neugierig. Allerdings bestehen die Probleme mit ihrem linken Bein weiterhin, sie kippt es ein und wenn sie sich ganz vergisst, spitzt sie auch die Zehen. Ihr Bein stört sie so beim Laufen und Springen. Dies hat negative Auswirkungen auf ihren allgemeinen Gesundheitszustand.
Die Rehabilitationen in Dunajská Lužná helfen meiner Tochter und verbessern ihr Leben. Wir möchten Emmke auch gerne helfen, indem wir die Dienste des privaten Zentrums Adeli in Piešťany in Anspruch nehmen. Daher möchten wir Sie um finanzielle Unterstützung bitten. Wir glauben, dass sie auf diesem Weg auch Fortschritte machen kann.