Nach der Geburt unseres heiß ersehnten Sohnes Janko dachten wir, er sei ein kerngesundes Baby. Zwar entwickelte er sich langsamer als andere Kinder, aber wir führten das eher darauf zurück, dass man sagt, Jungs seien fauler. Jedes Kind ist anders und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Er krabbelte nicht, was auch viele Kinder überspringen und sich auf die eigenen Beinchen stellen.
Als Jankos zweiter Geburtstag nahte, lief er immer noch nicht alleine. Wir begannen uns Sorgen zu machen und vereinbarten einen Termin für eine neurologische Untersuchung, bei der uns mitgeteilt wurde, dass es sich um eine Zerebralparese (CP) handeln könnte. Wir konnten es nicht glauben. Bis dahin wussten wir nicht, dass es eine Form dieser Krankheit gab. Wir kannten bisher nur die schwersten Fälle, aber nach und nach deuteten immer mehr Symptome darauf hin und eine MRT-Untersuchung bestätigte dies.
Er kann sitzen, sich mit Hilfe hinstellen, krabbelt bereits auf allen Vieren, geht an Möbeln entlang und kann sich auf den Knien fortbewegen. Leider verkürzen sich seine Sehnen, was ihn daran hindert, richtig auf der ganzen Fußsohle aufzutreten. Wir möchten eine Operation vermeiden, aber dafür ist auch intensives Training erforderlich. Die Ärzte empfehlen eine Rehabilitation. Das ist das Einzige, was ihm helfen kann, auf eigenen Beinen zu stehen. In der Zwischenzeit ist unsere lang ersehnte Tochter Barborka geboren worden. Sie ist 1 Jahr und 2 Monate alt, läuft bereits alleine und Janko schaut sie traurig an, wie sie alleine herumtänzelt, wohin sie will.
Janko wird bald 4 Jahre alt und kann immer noch nicht alleine laufen. Manchmal ist es schwierig, den Bedürfnissen beider Kinder gleichzeitig gerecht zu werden, besonders wenn mein Mann bei der Arbeit ist. Oft hilft auch die Familie, damit wir alles besser bewältigen können. Wir möchten Janko häufiger Rehabilitation in ADELI in Piešťany ermöglichen, deshalb bitten wir Menschen mit einem guten Herzen um jegliche finanzielle Unterstützung.
Vielen Dank!