Lukáš kämpfte aus Leibeskräften, seine Eltern und die Ärzte glaubten an ihn und taten alles Mögliche, damit er gesund wurde. Und als er endlich nach Hause zurückkehrte, erlebte die Familie für einen Moment Frieden. Aber der war kurz. Nach einigen Wochen brach er zusammen und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Der kleine Körper war erschöpft, der Kampf ums Überleben hörte nicht auf. „Der kleine Lukáš ist ein großer Held“, sagt Mama Lucia.
Er ist heute fünf Jahre alt, wird kontinuierlich in der onkologischen Ambulanz betreut, der Tumor konnte nicht vollständig chirurgisch entfernt werden. Ein Teil des Tumors musste verbleiben, da er sich direkt am Hirnstamm befindet. Luky hat bessere und schlechtere Phasen. „Zwei Jahre waren relativ gut, der Befund vergrößerte sich nicht. Der Herbst 2024 versetzte uns jedoch wieder in Alarmbereitschaft. Der Tumor begann zu wachsen, Lukáško unterzog sich einer Bestrahlung mit einem Gamma-Knife, eine Magnetresonanztomographie zeigte, dass dies gewirkt hat. Wir atmeten auf, sind aber ständig in Alarmbereitschaft.“
Lukáško kommt im September in den Kindergarten. Die Krankheit hat jedoch Spuren hinterlassen, er ist geistig völlig in Ordnung, nimmt alles wahr, versteht alles und möchte immer wieder Neues entdecken. Anhänger faszinieren ihn, er baut sie auch aus Lego. Seine ältere Schwester zieht ihn vorwärts. Luky spricht jedoch nicht, er sagt nur ein paar Worte, er hat immer noch eine Tracheotomie, nach der 2. Operation konnte er nach dem Abschalten des Beatmungsgeräts nicht mehr husten. Aus diesem Grund hat er auch Schluckbeschwerden, er wird über eine PEG ernährt, aber ein paar Löffel Pudding kann er auch schon durch den Mund essen. Er übt intensiv das Schlucken, indem er an einem Lolli lutscht, den er liebt. „Wir müssen geduldig sein, wir wissen, dass Lukáško sich mit der Entfernung der Tracheotomie deutlich in der Sprache verbessern würde“, erklärt Mama Lucia und fügt hinzu, dass sich das Leben ihres Sohnes am meisten verbessern würde, wenn er wieder mobil wäre. Denn der kleine Wirbelwind kann noch nicht laufen, seine Beine „gehorchen“ ihm nicht. Er hat bereits gelernt zu stehen und macht manchmal ein paar Schritte an der Wand entlang, aber von einem stabilen Gang kann keine Rede sein. Jeder Schritt ist für ihn ein großer Erfolg, erfordert aber viel Anstrengung. Deshalb ist der Aufenthalt in ADELI ein großer Traum und eine große Hoffnung. Die Chance auf Gehen ist dort groß. „Er braucht nur einen intensiven und professionellen Aufenthalt. Er hat schon viel durchgemacht, aber wir glauben, dass er wieder auf die Beine kommt und seine Altersgenossen einholt. Unser Lukáš ist ein Kämpfer, wir sind stolz auf ihn. Von Herzen danken wir für jeden Euro für die Rehabilitation in ADELI.“