Mein Sohn Martin, ein lächelnder, entspannter Junge, der die Welt von einem Rollstuhl aus betrachtet. Seit seiner Geburt hat er Zerebralparese. Diese Diagnose bringt der Familie und dem behinderten Menschen selbst viele Einschränkungen mit sich. Große Anstrengungen sind erforderlich, um alltägliche und einfache Tätigkeiten zu bewältigen. Hinter dieser Diagnose verbergen sich verschiedene Formen der Behinderung. Sehr oft ist der Bewegungsapparat beeinträchtigt.
Maťko hat eine spastische Form, die tägliche Körperarbeit erfordert, um verkürzte Sehnen zu dehnen, Spasmen zu lösen und die Bewegungsreichweite zu verbessern. Wir kämpfen um jede Bewegung, die er selbstständig macht. Obwohl wir täglich nach Anweisung von Therapeuten trainieren, ist es zu Hause nicht möglich, so gut voranzukommen. Sein Zustand stagnierte lange Zeit, obwohl wir regelmäßig zur Behandlung gingen. Wir suchten nach Möglichkeiten, seinen widrigen Gesundheitszustand zu verbessern. Unsere Hoffnung wurde das Rehabilitationszentrum ADELI Medical Center in Piešťany. Der erste Aufenthalt war anstrengend, intensiv, aber er zeigte, dass dies der richtige Weg ist. Hier wird in einem speziellen Raumanzug mit Hilfe von drei Physiotherapeuten trainiert. Das Übungsprogramm ist individuell, an die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Patienten angepasst. Zum Expertenteam gehören auch ein Logopäde, ein Ergotherapeut und ein Masseur. Eine ergänzende Behandlung kann auch eine hyperbare Sauerstofftherapie sein. Obwohl diese Behandlung komplex ist und hervorragende Ergebnisse liefert, wird sie von der Krankenkasse nicht übernommen. Der Patient zahlt sie vollständig. Ein 14-tägiger Aufenthalt kostet über 3000 Euro.
Dank der Hilfsbereitschaft guter Menschen, der 2%-Spenden aus Steuergeldern, der Sponsoren und der Adeli-Stiftung konnte mein Sohn mehrere Rehabilitationsaufenthalte absolvieren. Jeder Aufenthalt hat ihn einen Schritt weitergebracht. Wir sehen bei ihm eine allgemeine Verbesserung der motorischen Funktionen, eine Verbesserung der Körperhaltung und des Muskeltonus sowie eine Zunahme der aktiven und passiven Bewegungen in den Gelenken. Auch in diesem Jahr möchten wir die Behandlung bei ADELI wiederholen, sofern es uns gelingt, die erforderlichen finanziellen Mittel aufzubringen. Wir danken allen, die sich entschließen, Martin zu helfen und für seine Behandlung zu spenden, denn niemand von uns weiß, was das Schicksal für uns bereithält, und nur gegenseitige Hilfe macht unser Leben sinnvoll.
Danke