Sie ist eine alleinerziehende Mutter. Ihr einziger Sohn Lukáš wurde vor zwölf Jahren mit einer angeborenen genetischen Hirnerkrankung geboren. Hinzu kamen weitere Diagnosen und Probleme, sodass Lenka nahtlos vom Eltern- zum Pflegegeld überging. Die Beziehung zu Lukáš' Vater zerbrach, aber ihre Eltern sind eine große Stütze.
Die Situation eskalierte, als Lenka an Covid erkrankte. Ihr Zustand war kritisch, sie lag zwei Wochen an der künstlichen Beatmung, eine Tracheotomie, die Ärzte wollten lieber keine Prognosen mehr abgeben… Sie hat das Schlimmste überstanden, ist nach Hause zurückgekehrt, doch bis heute sind Folgen geblieben. „Ich bin nicht mehr dieselbe wie früher“, stellt Lenka fest, die zwar eine post-Covid-Kur gemacht hat und auch ambulante Kuranwendungen bekommt, aber ständig Atemprobleme hat. Besonders nachts. „Ich schlafe fast in halbsitzender Position, aber selbst das hilft nicht. Erstickender Husten, sie hustet regelmäßig blutigen Schleim aus, keine Antibiotika helfen. „Das Schlimmste ist jedoch, dass ich nachts schon öfter aufgehört habe zu atmen. Zum Glück wohne ich bei meinen Eltern, die mich immer geweckt haben. Oft, wieder vor allem nachts, ob ich etwas trinken gehe oder auf die Toilette, verliere ich das Bewusstsein. Ja, ich bin auch schon umgekippt.“
Auch Sohn Lukáš hat Lungenprobleme. Seit Januar ist Lenka mehr mit ihm im Krankenhaus als zu Hause. Zuletzt wurde bei ihm nach einer schweren beidseitigen Lungenentzündung das Respiratorische Synzytial-Virus diagnostiziert, und es wurde bestätigt, dass er nachts ein Beatmungsgerät benötigt. Lukáš hat eine geistige Behinderung, auch Autismus wird stark diskutiert, alles ist noch im Diagnoseprozess.
Lenka ist jedoch schwach, erschöpft, aber endlich hat sie verstanden, dass sie sich so gut wie möglich aufrichten und in Form kommen muss. Damit sie die Pflege ihres behinderten Sohnes bewältigen kann. Deshalb fleht sie um Hilfe bei der Finanzierung ihres Aufenthalts in Adeli, wo sie sich auf die Behandlung des Post-Covid-Syndroms konzentrieren. Ihre Lungenärztin hat es ihr auch empfohlen. Mit dem Pflegegeld hat sie keine Chance, den Intensivzyklus zu finanzieren. „Ich bin erst 36, aber gesundheitlich bin ich auf dem Niveau von Senioren, wenn nicht sogar schlechter. Ich möchte ein vollwertiges Leben führen, vor allem für meinen Lukásek, ich danke Ihnen für jedes gespendete Euro.“