Bei der Geburt fiel sie aus medizinischen Händen auf den Boden…
Ich heiße Sofia, bin 6 Jahre alt und komme aus Kiew, der Hauptstadt der Ukraine.
Ich wurde in Frieden geboren, im Jahr 2016. Leider passieren Zufälle und Unfälle, und der unwahrscheinlichste ist mir passiert… Neugeborene erleben ihre ersten Momente mit dem ersten Atemzug, dem Öffnen der Augen, den ersten Bewegungen kleiner Händchen in der neuen Umgebung. Ich jedoch erlebte gleich nach meiner Geburt einen großen Schock. Ich fiel Ärzten aus den Händen direkt auf den Boden, mit dem Kopf nach unten… Ich konnte zwei Wochen lang nach dem Sturz nicht selbstständig atmen. Mein Vater war die ganze Zeit bei mir, genauso wie bei meiner Mama, die sich leider nach der Geburt auch noch auf der Intensivstation befand. Wir kämpften gemeinsam um unser Leben und haben es gewonnen!
Das Ergebnis meines Sturzes ist ein Hämatom am Kopf. Infolge der Hirnschädigung habe ich auch eine infantile Zerebralparese. Obwohl ich mich trotz allem sehr gut entwickelt habe, hatte ich mit einem Jahr einen Krampfanfall mit Atemstillstand. Meine Mama musste mich wiederbeleben, bis der Krankenwagen eintraf. Aber auch das haben wir geschafft. Ich habe überlebt und es schien, als würde nichts mehr einem gewöhnlichen Kinderleben im Wege stehen. Wir begannen mit intensiver Rehabilitation, um hart für meine Zukunft zu arbeiten.
Im Februar 2022 befand ich mich in einem Rehabilitationszentrum in schöner Waldumgebung. Doch – das Zentrum lag direkt bei Butscha, einer Stadt, die vorher kaum jemand kannte und die nun die ganze Welt kennt. Butscha war das erste ukrainische Stadt, das beschossen wurde. Mit Butscha begann der Krieg… Mein Vater hat uns unter Beschuss durch ein Wunder nach Hause nach Kiew gebracht. Weder Butscha noch mein Rehabilitationszentrum existieren heute noch… Es gibt Hoffnung. Hoffnung auf Frieden und darauf, dass ich trotz meiner Diagnose meine ersten selbstständigen Schritte machen kann. Ich bin 6 Jahre alt und lasse mir die Hoffnung, mit anderen Kindern rennen und lachen zu können, nicht nehmen.

Mein Name ist Sofia und ich komme aus Kiew, der Hauptstadt der Ukraine.
Ich wurde 2016 in Friedenszeiten geboren. Leider geschehen zufällige Dinge, und Das unglaublichste Zufall ist mir passiert.Neugeborene erleben ihre ersten Momente, indem sie atmen, ihre Augen öffnen, kleine Hände die ersten Bewegungen in einem neuen Raum machen. Unmittelbar nach der Geburt erlebte ich jedoch einen großen Schock. Ich bin aus den Händen des Arztes direkt auf den Boden gefallen, mit dem Kopf voran… Nach dem Sturz zwei Wochen lang konnte ich nicht mehr selbstständig atmen. Mein Vater war immer bei mir, er war auch bei meiner Mutter, die leider nach der Geburt auf die Intensivstation kam. Gemeinsam haben wir um das Leben gekämpft und gewonnen!
Die Folge meines Sturzes ist eine Gehirnblutung. Außerdem habe ich Zerebralparese infolge einer Hirnschädigung. Obwohl ich mich trotz allem sehr gut entwickelt habe, hatte ich mit einem Jahr einen epileptischen Anfall mit Atemstillstand. Meine Mutter musste mich reanimieren, bis der Krankenwagen kam. Aber auch das haben wir geschafft. Ich überlebte und nichts schien mehr meinem normalen Kinderleben im Wege zu stehen. Wir haben viel an meiner Zukunft im Rahmen der Rehabilitation gearbeitet.
Im Februar 2022 war ich in einem Rehabilitationszentrum in einer wunderschönen Waldumgebung. Aber – Das Zentrum lag ganz in der Nähe von Butscha., einer Stadt, die einst kaum jemand kannte und die nun die ganze Welt kennt. Butscha war die erste bombardierte Stadt in der Ukraine. Der Krieg begann mit Butscha... Vater hat uns unter Beschuss auf wundersame Weise nach Hause nach Kiew gebracht. Weder Butscha noch mein Rehabilitationszentrum existieren mehr... Aber die Hoffnung existiert.
Ich hoffe auf Frieden und darauf, dass ich mit meiner Diagnose meine ersten selbstständigen Schritte machen kann. Ich bin sechs Jahre alt und werde nicht zulassen, dass mir die Hoffnung genommen wird, mit anderen Kindern zu rennen und zu lachen.