Eine wunderbare Großmutter, die ihre Familie liebte, vergötterte ihren kleinen Garten, wo sie absolut alles tat. Sie pflanzte, hackte, goss, schnitt, aber sie entspannte sich auch. Mit einem Funkeln in den Augen sagt sie, dass sie absolut alles angebaut hat. Tomaten, Karotten, Kartoffeln, Cranberries, Brombeeren, Blaubeeren, Sanddorn, und auch Rosen gediehen. „Es war meine Welt, es hat mir Spaß gemacht.“
Mária wird bald achtzig. Mitte März 2025 kam es jedoch zu einem Wendepunkt. Aus der aktiven und agilen Seniorin wurde nach einem Schlaganfall eine Großmutter, die Pflege benötigt. Und das bringt sie unangenehm aus dem Konzept. Sie, die es gewohnt ist, alles selbst zu machen, kann es plötzlich nicht mehr. Die linke Seite ist gelähmt, nur durch Rehabilitation kann sich etwas ändern. Deshalb kam sie zu ADELI.
Der Schlaganfall kam plötzlich. DerSchicksalstag war wie aus einem Film, Mária rettete sich eigentlich das Leben selbst, in Panik und Angst tat sie nämlich alles richtig. Zufällig begannen während eines Telefonats mit ihrer Hausärztin ihre Lippen zu kribbeln, ihre Sprache verschlechterte sich rapide. Sie konnte ihre rechte Hand nicht einmal mehr zur Faust ballen. Sie fiel zu Boden. Intuitiv schaffte sie es noch, zu ihrer Eingangstür zu kriechen, um die Kette abzunehmen. Sie schaffte es auch noch, ihre Tochter anzurufen, die dann Hilfe alarmierte. Mária hatte Glück im Unglück, ihre geistige Gesundheit blieb erhalten. Aber umso schwerer war das Erwachen im Krankenhaus. Sofort wusste sie, dass sie ihren geliebten Garten vergessen muss. Denn die gesamte linke Körperhälfte ist gelähmt. Ein Rollstuhl wurde zu einem neuen Bestandteil und die Hilfe einer anderen Person ist unerlässlich.
Trotz ihres Alters hat sie jedoch einen enormen Wunsch, an sich zu arbeiten. Sie gibt nicht auf, weil sie davon überzeugt ist, dass man sich auch im reifen Seniorenalter nicht ergeben darf. Sie weiß, dass die Psyche die halbe Miete ist. „Man muss wollen und Geduld haben“, stellt die wunderbare Dame fest, die mit dem Krankenwagen liegend zu ihrem ersten Aufenthalt im ADELI Medical Center kam. Nach Hause fuhr sie jedoch im Rollstuhl, was sie extrem motivierte. „Ein kleines Wunder ist also schon geschehen, jetzt muss ich noch Hand und Fuß trainieren, damit ich mich selbst vom Rollstuhl auf einen Stuhl umsetzen kann. Im Garten werde ich wohl nicht mehr hacken, aber entspannen ja. Ich glaube, dass ich mit Hilfe guter Menschen bald wieder nach ADELI kommen werde, denn das Training im ersten Jahr nach einem Schlaganfall ist am wichtigsten, danke für jeden gespendeten Euro.“